Neue gärtnergepflegte Grabanlage für Sargbestattungen auf dem Ersinger Friedhof fertig

Die neue gärtnergepflegte Grabanlage für Sargbestattungen auf dem Ersinger Friedhof ist fertiggestellt. Bei der Bauabnahme waren dabei (von links): Bürgermeister Udo Kleiner, Marco Nass. Jürgen Simon, Christof Hilligardt und Jan Reiling.

 

Auf dem Ersinger Friedhof wurde im Sommer 2017 das erste gärtnerisch gepflegte Gräberfeld in Betrieb genommen. Neben Urnen-Einzelgräbern und einer Urnengrabgemeinschaftsanlage wurde auch eine Fläche für acht Sarggräber ausgewiesen, die nun bereits belegt ist. Wie Jürgen Simon vom Friedhofsamt sagt, hat sich der Trend zu immer mehr Urnenbestattungen durch das Angebot von gärtnerpflegten Sarggräbern etwas abgebremst. Im Februar dieses Jahres beschloss der Gemeinderat, dass auf der Grünfläche am oberen östlichen Ende des Friedhofes (Feld 5) ein weiteres Gräberfeld für die Sargbestattung in gärtnergepflegten Erdgräbern unter Regie der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner (GBF) angelegt werden soll.

Zwischenzeitlich hat die Friedhofsgärtnerei Christof Hilligardt aus Pforzheim, die auch die Pflege der Anlage übernimmt, den ersten Bauabschnitt mit acht Einzelgräbern und zwei Doppelgräbern fertiggestellt. Der Gemeindebauhof unter der Leitung von Marco Naß übernahm die Erdaushubarbeiten. Die Steinmetzfirma Albert, Pforzheim, vertreten durch Jan Reiling, stellte das Grabsteinensemble auf. Die neue Grabanlage ist über den Hauptweg von der Friedhofshalle aus barrierefrei zu erreichen. Eine Sitzgruppe lädt die Grabbesucher zum Verweilen ein. Die Angehörigen beziehungsweise Nutzungsberechtigten müssen mit der GBF einen Grabpflegevertrag abschließen. Laut Jürgen Simon betragen die Kosten für die 25-jährige Pflege derzeit 5.900 Euro einschließlich entsprechendem Grabstein. Bei der Übergabe der neuen Grabanlage lobte Bürgermeister Udo Kleiner die zügige Umsetzung der Planung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten. Kleiner geht davon aus, dass das Gräberfeld die Nachfrage für drei bis vier Jahre decken kann. Bei Bedarf werde rechtzeitig der zweite Bauabschnitt angegangen.

Text und Foto: Schott