Der Schulverband „Bildungszentrum Westlicher Enzkreis“ informiert:

Aus der Versammlung (Sitzung am 30. Januar)

TOP 2: Bündelausschreibung Strom

Der Schulverband für das Königsbacher Bildungszentrum nimmt an der Bündelausschreibung Strom für die Jahre 2021 bis 2023 teil. Das hat die Verbandsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Geliefert werden soll Ökostrom ohne Neuanlagenquote.

 

TOP 3 bis 5: Erweiterung Bildungszentrum

 

Das Bestehende nutzen will man bei der Erweiterung des Königsbacher Bildungszentrums: Der bisherige Bau für die Naturwissenschaften soll im Norden erweitert werden.

 

Auch wenn die Bauarbeiten noch nicht begonnen haben und auf dem Gelände noch nichts zu sehen ist, rückt die Erweiterung des Königsbacher Bildungszentrums immer näher. Im Hintergrund wird bereits fleißig darauf hingearbeitet. Ein Förderantrag sei bereits gestellt, gab Stefanie Haindl in der jüngsten Sitzung des Schulverbands bekannt. Eine Rückmeldung habe man allerdings bislang noch nicht erhalten. Die Königsbach-Steiner Hauptamtsleiterin erklärte, es habe schon mehrere Abstimmungstermine mit den beiden Schulen gegeben, die das neue Gebäude dereinst nutzen werden: das Lise-Meitner-Gymnasium und die Willy-Brandt-Realschule. Dabei spreche man unter anderem über die mögliche Unterbringung der Technikanlagen im Keller des Bestandsgebäudes, über Schülerzahlen, über die Anforderungen an Fluchtwege, über Raumgrößen, Aufteilung, Möblierung und Ausstattung. Teilweise sei man schon mitten in den Detailabstimmungen. Auf dieser Basis soll die Entwurfsplanung erstellt werden, die man dem Schulverband Anfang April vorstellen will.

Haindl erklärte, erste Leistungen seien bereits beauftragt worden, etwa die Bauphysikplanung an eine Firma aus Freiburg zum Angebotspreis von rund 40 000 Euro. Momentan wird die Lautsprecheranlage (ELA) untersucht, weil diese in allen zum Bildungszentrum gehöhrenden Gebäuden einheitlich sein soll. Auch bei der in die Jahre gekommenen Heizungsanlage soll sich im Zuge der Erweiterung etwas tun. Deswegen wurde bereits ein Büro damit beauftragt, ein Gesamtkonzept zu erstellen, in dem auch verschiedene in Frage kommende Varianten verglichen werden. Als Grundlage sind Wärmemessungen notwendig, die demnächst vorgenommen werden sollen. Insgesamt soll die bauliche Erweiterung des Bildungszentrums ersten Schätzungen zufolge rund 7,5 Millionen Euro kosten. Umgesetzt wird ein Entwurf, mit dem das Architekturbüro Harter+Kanzler den Architektenwettbewerb gewonnen hatte. Er sieht vor, alle Fachräume in einem Gebäude unterzubringen und dabei die bereits vorhandene Infrastruktur so weit wie möglich weiter zu nutzen.

Dazu soll das bisherige, die naturwissenschaftlichen Fachräume beherbergende Gebäude im Norden des Schulgeländes erweitert werden: Auf den bisher eingeschossig ausgeführten Werkstattbereich soll ein zweites Geschoss aufgesetzt und gleichzeitig das gesamte Gebäude zur Straße hin zweigeschossig vergrößert werden – und zwar so, dass es auch den Platz umfasst, auf dem aktuell noch die Fahrradständer untergebracht sind. Der Erweiterungsbau ist notwendig, weil am Lise-Meitner-Gymnasium mehr als 600 Quadratmeter fehlen und die im Hauptgebäude gelegenen, teilweise noch mit der Erstausstattung aus den 1970er-Jahren versehenen Fachräume beider Schulen sanierungsbedürftig sind.

 

TOP 6 und 7: Haushalt und Verbandssatzung

Eigentlich hätte die Verbandsversammlung in der Sitzung auch die Verwaltung damit beauftragen sollen, die Schulverbandssatzung zu überarbeiten und so abzuändern, dass eine Kreditfinanzierung der für den Erweiterungsbau entstehenden Kosten rechtlich möglich wird. Aber weil nicht in allen Amtsblättern der zum Verband gehörenden Gemeinden ordnungsgemäß zu der Sitzung eingeladen werden konnte, musste der Beschluss vertagt werden. Auch die Beratung und die Beschlussfassung über die Haushaltssatzung mussten verschoben werden.

Text und Foto: Nico Roller