Auszug aus dem Wassergesetz für Baden-Württemberg zum Hochwasserschutz und zum Schutz der Gewässer

In § 29 Abs. 1 WG (Wassergesetz für Baden-Württemberg), in Verbindung mit § 38 WHG (Wasserhaushaltsgesetz der Bundesrepublik Deutschland) ist geregelt, dass der Gewässerrandstreifen im Außenbereich 10 m und im Innenbereich 5 m breit ist.

In diesen beidseitigen Gewässerrandstreifen ist Folgendes verboten:

• die Errichtung von baulichen und sonstigen Anlagen, soweit sie nicht standortgebunden oder wasserwirtschaftlich
  erforderlich sind,

• das Entfernen von standortgerechten Bäumen und Sträuchern, ausgenommen die Entnahme im Rahmen einer
  ordnungsgemäßen Forstwirtschaft, sowie das Neuanpflanzen von nicht standortgerechten Bäumen und Sträuchern,

• die nicht nur zeitweise Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt
  werden können,

• die Umwandlung von Grünland in Ackerland,

• der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen,

• der Einsatz und die Lagerung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, ausgenommen Wundverschlussmittel zur
  Baumpflege und Wildbissschutzmittel.

Gemessen wird der Gewässerrandstreifen jeweils ab der Böschungsoberkante des Gewässers und bei Fehlen einer solchen, ab der Linie des sogenannten Mittelwasserstandes.