Udo Kleiner erneut zum Bürgermeister von Kämpfelbach gewählt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Bürgermeister Udo Kleiner freute sich dessen ganze Familie über die überzeugende Wiederwahl. "Ich bin glücklich, dass die Wahl dieses schöne Ergebnis gebracht hat“, sagte Udo Kleiners Ehefrau Antje. Ganze drei Generationen Kleiners hatten die Daumen gedrückt und waren zur Auszählung in die Ersinger Festhalle gekommen. Udo Kleiners 89-jährige Mutter Emma stieß ebenso auf den Wahlsieg an wie die Söhne Jens und Tobias. „Wir freuen uns sehr für unseren Vater. Bürgermeister von Kämpfelbach zu sein ist für ihn eine echte Lebensaufgabe, für die er sich voll einsetzt“, sagen der 20-jährige Tobias, der in Karlsruhe Physik studiert und demnächst ein Auslandsstudium in Spanien einlegt, und sein 18-jähriger Bruder Jens, der vor wenigen Wochen sein Abitur gemacht hat.

Beifall brandete auf, als Wahlleiter Siegfried Böhm um 18.50 Uhr von der Bühne der Ersinger Festhalle das Ergebnis der Bürgermeisterwahl verkündete. Auf Udo Kleiner, seit 2006 Bürgermeister von Kämpfelbach, entfielen 86,00 Prozent der abgegebenen Stimmen. „Viel klarer kann man sich das Ergebnis gar nicht wünschen“, erklärte Böhm an die Adresse des Wiedergewählten und bat Kleiner zu sich auf die Bühne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Ich nehme die Wahl selbstverständlich gerne an“, beantwortete der neue und alte Schultes die obligatorische Frage. Kleiners Dank galt

den zahlreichen Wahlhelfern und natürlich den vielen Kämpfelbachern, die ihm bei seiner ersten Wiederwahl das Vertrauen ausgesprochen haben. Denn das Bemerkenswerte an dieser Wahl ist wohl nicht in erster Linie der Umstand, dass Kleiner mit einem überzeugenden Prozent-Ergebnis wiedergewählt wurde. 

Unter den zahlreichen Bürgern, die sich bis zur Verkündung des Wahlergebnisses in der Festhalle zusammengefunden hatten, dürfte niemand gewesen sein, der ernsthaft mit einem wesentlich anderen Ausgang gerechnet hatte. Herausragend ist die hohe Beteiligung von 45,65 Prozent der Wahlberechtigten an dieser Wahl, bei der es mit Lothar Lipsky und Michael König zwar Mitbewerber auf dem Stimmzettel, aber eben doch einen klaren Favoriten gab. 

Die absolute Stimmenzahl von Kleiner liegt mit 1971 damit auch um 500 über der Wahl von 2006. „Eine so hohe Beteiligung hätte ich mir nicht zu wünschen gewagt“, bekannte Udo Kleiner. Und auch Wahlleiter Siegfried Böhm machte deutlich: „Es spricht für die Kämpfelbacher Bürgerinnen und Bürger, dass sie so rege von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten.“ Ab 18 Uhr waren die Stimmzettel aus beiden Ortsteilen zentral in der Ersinger Festhalle ausgezählt worden. Schon um 18.25 Uhr gab es eine erste „Hochrechnung“, indem die Zahlen des Bilfinger Wahlbezirks per Beamer an die Leinwand geworfen wurden. Die dort verzeichneten stark 84 Prozent für den Amtsinhaber entsprachen dann auch dem Endergebnis eine knappe halbe Stunde später. 

 

 

 

Nach dessen Verkündung und der Wahlannahme durch Udo Kleiner bildete sich schnell eine lange Schlange von Gratulanten, die dem neuen-alten Schultes und seiner Ehefrau Antje ihre Glückwünsche aussprachen. Von Wahlleiter Siegfried Böhm gab es für Antje Kleiner einen schönen großen Blumenstrauß, nicht zuletzt als symbolische Entschädigung dafür, dass die Frau eines Bürgermeisters so manchen Abend alleine zuhause verbringen muss, während der Gatte Verpflichtungen zu erfüllen hat. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den ersten Gratulanten zählten auch Kleiners Vorgänger Paul Fieseler als letzter Bürgermeister von Ersingen und Ernst Korb als erster Bürgermeister von Kämpfelbach. Heiko Genthner und Thomas Karst, die Bürgermeister von Königsbach-Stein und Eisingen, freuten sich mit ihrem Kollegen aus dem Gemeindeverwaltungsverband über dessen Wiederwahl. 

Nach Wahl und Auszählung war das gemeinsame Feiern angesagt. In der Festhalle lud Udo Kleiner alle Besucher zu einem Umtrunk ein. In Bilfingen folgte dann Teil zwei der Wahlparty. Dort wurde dem wiedergewählten Schultes beim Jubiläumsfest der Feuerwehr  ein rauschender Empfang bereitet. Kleiner bedankte sich mit „Wahl-Bier“ für alle. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stimmen zur Bürgermeisterwahl

 

Eddi Vögele, Freie Wählervereinigung:

„Von der hohen Wahlbeteiligung bin ich überrascht, vom Wahlergebnis nicht. Mit dieser großen Zustimmung haben die Kämpfelbacher Wähler Udo Kleiner auch bescheinigt, dass er die vor acht Jahren gemachten Ankündigungen, in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, auch in die Tat umgesetzt hat.“

 

Thomas Seyffarth, SPD:

„Was mich sehr freut ist die hohe Wahlbeteiligung, das ist wirklich herausragend. Die Bürger haben Kontinuität gewählt, was für die Leistungen des Bürgermeisters in den vergangenen acht Jahren spricht. Auch in der Zukunft gibt es viel zu tun.“

 

 

Siegfried Böhm, CDU:

„Die hohe Wahlbeteiligung ist wirklich bemerkenswert und war mir ein besonderes Anliegen, auf das ich auch bei den Kandidatenvorstellungen eigens hingewiesen habe. Die Mehrheit der Bürger ist mit der Arbeit des Bürgermeisters zufrieden. Man sieht es ja auch, dass sich in der Gemeinde etwas bewegt hat. Das Ergebnis ist zugleich ein Anspruch für die Zukunft.“

 

Harald Frei, Sprecher der Ersinger Vereine: 

„Die Wahl war für mich an sich eine klare Sache, das Ergebnis überrascht mich nicht. Was Udo Kleiner in acht Jahren in Ersingen bewegt hat, ist gigantisch. Das Resultat ist ein klarer Vertrauensbeweis der Kämpfelbacher Bürgerinnen und Bürger.“

 

Text und Fotos: Schott