Aktuelles aus der Gemeindeverwaltung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2017.
Nachfolgend informiere ich Sie über die Bekanntgaben in der Gemeinderatssitzung am 23.01.2017.
Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihr

Udo Kleiner
Bürgermeister

1. Ausbau der Hans-Thoma-Straße, OT Bilfingen, Schlussrechnung

Weber Ingenieure legte der Gemeindeverwaltung Ende November 2016 die Schlussrechnung der beauftragten Baufirma vor. Es handelte sich um die Gewerke Straßenbau, Kanalbau und Wasserleitungsbau für die Sanierungsmaßnahme der Hans-Thoma-Straße in Bilfingen.
Die damalige Vergabesumme der Baumaßnahme betrug seinerzeit insgesamt 382.238,32 € brutto und wird mit der jetzt vorgelegten Kostenfeststellung von 355.844,74 € um 26.393,58 € unterschritten.
Die Kostenunterschreitungen von ca. 9 % wurden im Wesentlichen durch Mengenminderungen beim Erdausbau erreicht. Die nach dem Bodengutachten aus 2015 erwarteten fließenden bzw. durchnässten Bodenarten wurden während der Baumaßnahme nur in größeren Tiefen angetroffen, was eine deutliche Reduzierung der Aushub- und Verfüllmassen (Bodenaustausch) zur Folge hatte.
Die Schlussrechnung für den Straßenbau belief sich auf 180.075 €, für den Kanalbau auf 110.092 € und für den Wasserleitungsbau auf 65.677 €.
Bezüglich der Kosten für den Straßenbau wird das Bürgermeisteramt noch einen Zuschussantrag beim Regierungspräsidium Karlsruhe stellen, um die Kosten für den Gemeindehaushalt weiter zu reduzieren.

 

2. Reparatur an den Figuren „Scheibenschläger“ und „Storchenpaar“

Die Gemeindeverwaltung ließ von der Kunstmanufaktur Jörg Rohr in Niefern-Öschelbronn das beschädigte „Storchenpaar“ inklusive einer neuen Konservierung zu einem Gesamtpreis von 704,48 € instand setzen.
Ebenso wurde das Kunstwerk die „Scheibenschläger“ repariert. Dazu wurden zwei neue Stäbe in Bronzeguss (mit einem innenliegenden Stahl, um künftige Sachbeschädigungen zu verhindern) hergestellt und montiert. Die Kosten für diese aufwändige Sanierung einschließlich Konservierung betrugen 2.760,80 €.

 

3. Einwohnerstatistik zum 01.12.2016

Nach einer Erhebung des Einwohnermeldeamtes beträgt zum 01.12.2016 die Wohnbevölkerung in Kämpfelbach 6.311 Einwohner, davon im OT Bilfingen 2.470 Einwohner und im OT Ersingen 3.841 Einwohner.

 

4. Änderung des Filialnetzes der Deutschen Post im OT Bilfingen

Die Deutsche Post teilte im Dezember 2016 dem Bürgermeisteramt mit, dass sie die Postfiliale in der Boschstraße 6 im OT Bilfingen aus persönlichen Gründen ihres Partners leider mit Ablauf des 31.03.2017 schließen wird.
Die Deutsche Post teilt weiter mit, dass in diesem Bereich eine neue Partner-Filiale eingerichtet werden soll und sie bereits auf der Suche nach einem neuen Standort ist.

 

5. Wasserkraft in Kämpfelbach, erneute Untersuchung von 4 möglichen Standorten, Ergebnis: keine wirtschaftliche Umsetzung möglich

Im November 2016 wurden mögliche Wasserkraftstandorte am Kämpfelbach in den Ortsteilen Bilfingen und Ersingen begangen. Unterstützt wurde das Bürgermeisteramt vom Kommunalberater der EnBW Herrn Schönhaar und von Bauingenieurin Frau Claudia Berger (EnBW).
Insgesamt wurden 4 Standorte in die Überlegungen einbezogen. Den Untersuchungsbericht erhielt die Gemeindeverwaltung im Dezember 2016. Leider müssen wir den Tatsachen Rechnung tragen, dass bei allen vier untersuchten Standorten keine wirtschaftlich umsetzbaren Verhältnisse und Bedingungen vorliegen. 
Bei den Kaskaden in Ersingen (parallel zur Lange Straße 68) ergab sich, dass dieser Standort nicht geeignet ist auf Grund zu geringem Abfluss und den vorhandenen beengten Platzverhältnissen.
Bei der Schwelle oberhalb der Kaskaden in Ersingen (parallel zur Ispringer Str. 3/Fußweg und Bahndamm) ergab sich auch, dass der Standort wegen zu geringer Fallhöhe und zu geringem Abfluss nicht geeignet ist.
Als 3. Standort schaute man sich die Raue Rampe in Bilfingen an. Dieser Standort scheidet wegen zu hohen Baukosten und einem zu geringem Abfluss aus.
Bei der Mühle in Bilfingen (hinter Waldstraße 2) ist eine Umsetzung nicht möglich, weil Privateigentum vorliegt, sehr hohe Kosten entstehen würden und eine Umlegung des Kämpfelbachs erforderlich wäre.
Eine ökologisch sinnvolle Nutzung von Wasserkraft am Kämpfelbach scheidet daher in unserer Gemeinde aus.

 

6. Zuschussmöglichkeiten für den geplanten Kreisverkehr am Knotenpunkt L 570/Benzstraße, OT Kämpfelbach

Frau Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin des Präsidiums Karlsruhe teilte Bürgermeister Udo Kleiner auf nochmalige Nachfrage kurz vor Weihnachten 2016 mit, dass die Voraussetzungen einer Förderung für den Bau des Kreisverkehrs nicht gegeben sind. Die gesamten Kosten für den Bau des Kreisverkehrs sind demnach von der Gemeinde Kämpfelbach zu tragen. Es bleibt also bei der bisherigen Haltung des Regierungspräsidiums Karlsruhe.
Begründet wird dies damit, dass derzeit beim vorhandenen Kontenpunkt L 570/Benzstraße keine Sicherheitsaspekte bestehen und auch keine Defizite bei der Leistungsfähigkeit festzustellen sind.
Wie allgemein bekannt und auch sachlich unumstritten, ist der Bau des Kreisverkehrs zwingend erforderlich, um später den verkehrlichen Anschluss des Feuerwehrstandorts sicherzustellen. Wie auch schon mehrfach berichtet, steht der zentrale Feuerwehrstandort (nur zulässig mit einer Einfahrt und einer separaten Ausfahrt), der mit großer Mehrheit des Gemeinderates beschlossen wurde (17 Ja-Stimmen, 2 Gegenstimmen) auf Platz 1 der wichtigsten kommunalen Bauvorhaben.
Dass mit dem Kreiselbau daneben noch eine sichere Querungshilfe für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen und der Verkehrsfluss abgebremst wird, sind weitere positive Nebeneffekte.

 

7. Sanierungsmaßnahme Zufahrt Kirchbergschule und Schaffung von Parkplätzen für die Mitarbeiter des Internationalen Bundes

Das Bauhofteam hat im Zusammenwirken mit der Fa. BRS, Bad Wildbad, die Zufahrt zur Kirchbergschule verbessert. Diese Firma sanierte zuvor bereits den Parkplatz des Hallenbades Ersingen.
Daneben wurden dringlich benötigte Parkplätze für die Mitarbeiter des Kindergartens unter der Trägerschaft des Internationalen Bundes hergestellt.
Die Kosten dieser Baumaßnahme (Kostenvoranschlag: ca. 11.000 €) sind noch nicht abgerechnet.