Bilfingen

Häckselplatz Kämpfelbach - Was ist erlaubt, was nicht?

In Kämpfelbach-Ersingen wird vom Enzkreis Abt. Amt für Abfallwirtschaft, einer von 31 Häckselplätzen betrieben. Hier können von Privatpersonen sowie auch von Gewerbetreibenden kostenlos Baum- und Strauchschnitt, Rasenschnitt, Blumenabfälle, Laub und Moos angeliefert werden.

Selbstverständlich darf nur Material angeliefert werden, das im Enzkreis angefallen ist – ob im privaten Haushalt oder im Gewerbebetrieb, spielt dabei keine Rolle; die Anlieferung ist gebührenfrei.

Der Häckselplatz ist in zwei Bereiche aufgeteilt, die durch große, gut lesbare Schilder gekennzeichnet sind. Lange Seite Baum- und Strauchschnitt, kurze Seite bei oder in die Container Rasenschnitt, Blumenabfälle, Unkraut, Laub und Moos.

Eine saubere Trennung der Abfälle ist unerlässlich, da sie separat zu wertvollen Rohstoffen veredelt werden: Der Containerinhalt zu Kompost, Baum- und Strauchschnitt zu Biobrennstoff. „Dort sind stark wasserhaltige Materialien wie laubreiche Äste oder dünne Zweige nicht erwünscht,“ erläutert Dr. Dieter Eickhoff, einer der Abfallberater des Enzkreises, und ergänzt schmunzelnd:„Wasser brennt eben nicht.“ Ewald Buck, Leiter des Amts für Umwelt und Abfallwirtschaft, appelliert deshalb an die Bürger: „Helfen Sie mit und achten Sie darauf, dass Sie die Materialien nur in den dafür mit Schildern gekennzeichneten Bereichen anliefern!“ Alle Materialien dürfen zudem weder in Papier- oder Plastiktüten verpackt noch mit Schnur oder Draht gebündelt sein.

Auf die Lagerflächen gehört dagegen frisch geschnittenes oder gefälltes Holz sowie grober Heckenschnitt ohne viele Blätter. Die kommen nämlich in den Container, zusammen mit anderem Laub, Grasschnitt, Moos, Unkraut, Blumen, dünnen Zweigen, krautigen Gartenpflanzen und Vertikutiergut.

Papier, Kunststoff, Plastiksäcke, Autoreifen, Bauschutt und Asche haben auf den Häckselplätzen nichts zu suchen. Auch Altholz in jeglicher Form, also Verpackungs- und Möbelholz, Bahnschwellen oder Palisaden, dürfen nicht auf den Häckselplätzen, sondern nur auf den Recyclinghöfen angeliefert werden. Essensreste, Kleintierstreu, verdorbenes Obst sind über die Hausbiotonne zu entsorgen oder über einen eigenen Komposter. Das Amt für Abfallwirtschaft spricht Bußgelder in Höhe von 75,– bis 500,– EUR aus. 

Informationen zu den Häckselplätzen im Enzkreis gibt es im Internet auf der Entsorgungsplattform unter www.entsorgung-regional.de und bei der Abfallberatung unter Tel. 07231 354838.